Feder(ball)leicht von Schmölln-Putzkau nach Rio de Janeiro
Es ist das erste Mal in der olympischen Geschichte, dass eine Stadt in Südamerika die Jugend der Welt zum sportlichen Wettkampf empfängt. Und das sind nicht nur die Aktiven.
Sportjugend
Seit 2010 organisieren die Deutsche Sportjugend und die Deutsche Olympische Akademie anlässlich der Sommer- und Winterspiele ein Jugendlager für deutsche Nachwuchssportler zwischen 16 und 19 Jahren. Durch sportliche Leistungen und ihr ehrenamtliches Engagement haben sich die Jugendlichen für die Teilnahme am Deutschen Olympischen Jugendlager (DOJL) empfohlen. Viele engagieren sich als Übungsleiter. So auch Annabella Jäger. Einmal in der Woche hilft sie als Co-Trainerin beim Mittelfranken Stützpunkt.
Die Sportlerin
Annabella ist 18 Jahre alt.Seit elf Jahren spielt sie Badminton. Ihren Heimatort Schmölln-Putzkau hat sie schon vor vier Jahren verlassen, um nach Nürnberg zu gehen. Eine schwere Entscheidung. Die Familie und Freunde verlassen, die Schule wechseln, im Internat wohnen. Nicht immer leicht. Aber es hat sich gelohnt.
Im dortigen Leistungsstützpunkt hat sie die Möglichkeit, optimal zu trainieren und Badminton als Leistungssport zu betreiben. Aktuell heißt das: neun Mal die Woche trainieren, sechs Mal in der Halle und drei Mal im Kraftraum. Das zahlt sich aus.
Annabella ist mehrfache südostdeutsche Meisterin, seit Anfang Juni festes Mitglied der Jugendnationalmannschaft und des C-Bundeskaders. Mit der U19-Nationalmannschaft hat sie im April am Sechs-Nationen-Turnier in Frankreich teilgenommen.
Nach dem Schulabschluss möchte sie an den Bundesstützpunkt wechseln. Ihr großes Ziel ist die Teilnahme an der Olympiade 2024.
Idole live erleben
Doch jetzt gilt es erst einmal zu genießen. Die 50 deutschen Teilnehmer haben sich schon in einem Vorbereitungslager in Rios Partnerstadt Köln kennengelernt. Annabella hat sich gefreut, „Menschen kennenzulernen, die den Sport genauso lieben wie ich, einfach cool!“ Vermittelt wurden Werte der Olympischen Spiele: Freundschaft, Toleranz und Fairness, aber auch Wissen über die Bedeutung und die Geschichte.
In Rio werden sie in der deutschen Schule Corcovado untergebracht sein. Von dort geht es zu den Wettkämpfen. Auch eigene sportliche Aktivitäten, Diskussionsforen mit Olympiateilnehmern und kulturelle Unternehmungen sind geplant.
Annabella ist besonders gespannt auf den Besuch der Favelas und der sozialen Einrichtungen, in denen mit Jugendlichen Projekte durchführt werden. Sie freut sich, „andere Lebensweisen und die Leute in Rio kennenzulernen. Das wird eine sehr große Erfahrung für mich werden.“
Dank
In sportlicher Mission nach Rio zu reisen, die Stadt und die Menschen kennenzulernen ist ein besonderes Highlight für die Gymnasiastin. Erarbeitet hat sie sich diese Reise im Wesentlichen selbst. Ihr Dank gilt ihrer Familie. „Ohne die Unterstützung meiner Eltern könnte ich die Reise gar nicht antreten. Ich bin froh, dass sie mir dieses Erlebnis ermöglichen.“ Auch ihre Freunde freuen sich mit ihr. Von „ungefähr allen Leuten, denen ich von meiner Reise erzählt habe, habe ich den Auftrag bekommen, regelmäßig Bilder und Eindrücke zu schicken.“
(Manuela Dietze)

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