pm/cj

40 Krippen- und 80 Kindergartenplätze

Görlitz. Die Kita Südstadtkinder lädt zum Tag der offenen Tür ein
Das Kitagebäudes auf der Fichtestraße.

Das Kitagebäudes auf der Fichtestraße.

Bild: Stadtverwaltung Görlitz

Die Kita Südstadtkinder wurde im März 2023 eröffnet. Der Neubau auf der Fichtestraße bietet Platz für bis zu 40 Krippen- und 80 Kindergartenkinder. Davon sind drei Plätze in der Krippe und fünf Plätze im Kindergarten integrative Plätze. Insgesamt 60 Räume stehen in dem Gebäude zur Verfügung. Da das Kinderhaus barrierefrei ist, können auch Kinder betreut werden, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Eine Besonderheit ist, dass alle Gruppenräume über einen Zugang zum Garten verfügen. Nahegelegene Einrichtungen wie der Tierpark, der Kreuzkirchenpark, die Melanchthon-Grundschule und Spielplätze in der Umgebung sowie die gute Anbindung an den Nahverkehr bieten beste Voraussetzungen, um den Kinderhausalltag abwechslungsreich und kindgerecht zu gestalten.

Und jetzt feiert das Kinderhaus Südstadtkinder Geburtstag. Am 15. März 2025 findet von 9.30 bis 11.30 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Den Besuchern wird jede Menge geboten: An verschiedenen Stationen lernen die Gäste das Team der Kita und die pädagogische Arbeit in der Krippe und im Kindergarten kennen. Im Garten werden verschiedene Bewegungsangebote für Kinder zur Verfügung stehen. Bei schlechtem Wetter weicht die Kita dafür in den Sportraum aus. Die Räumlichkeiten stehen zur Besichtigung offen. Die einzelnen Gruppen planen verschiedene Aktivitäten für einen abwechslungsreichen Rundgang. "Wir freuen uns darauf, am 15. März viele Familien und Kinder willkommen zu heißen und der Öffentlichkeit unsere Arbeit im Kinderhaus vorzustellen", sagt Kitaleiterin Manja Buhse.

Die Kita arbeitet entsprechend des Sächsischen Bildungsplanes und greift dabei auf Inhalte und Methoden von unterschiedlichen pädagogischen Ansätzen zurück. Hauptkern des pädagogischen Konzeptes bilden der Situationsansatz sowie reformpädagogische Gedanken von Maria Montessori und Celestin Freinet. Das Kind bildet mit seinem individuellen Entwicklungsstand den Ausgangspunkt für die pädagogische Arbeit. Ziel ist es, die Kinder in ihrer gesamten Lebenswelt zu begleiten und zu fördern. Dabei werden die aktuellen Lebenssituationen, Erfahrungen und Interessen der Kinder als Ausgangspunkt für Lernprozesse genutzt. Der Ansatz ist stark auf die Bedürfnisse und die Perspektive der Kinder ausgerichtet und berücksichtigt ihre sozialen, kulturellen und individuellen Hintergründe. Ebenso wie Kinder sind Eltern neben dem pädagogischen Fachpersonal und Servicekräften am Gelingen des Kinderhaus-Alltages beteiligt. Gemeinsam werden die Vorbereitungen getroffen und sowohl die Vorfreude als auch die Aufregung geteilt.


Meistgelesen