

Falls Sie noch Kraft und Geduld haben, politische Sendungen anzuschauen, dann staune ich über Ihr Durchstehvermögen. Im Februar war ich in Israel. Darüber hinaus habe ich auch Kontakte mit betroffenen Menschen in der Ukraine. Ich sage Ihnen ehrlich, mein Toleranzquotient im Umgang mit Politik ist ausgereizt.
Dazu kommen die Anfragen vieler verunsicherter Menschen an mich. Gerne stelle ich mich diesen Gesprächen. Die Kraft, über kinderfeindliche und chaotische Staatsführer nachzudenken, bringe ich allerdings nicht mehr auf.
Was tun? Ich schnappe mir mein Fahrrad und fahre in unsere wunderschöne Seenlandschaft. Ich sehne mich nach Harmonie und Frieden. Ich beobachte die Vögel und betrachte den unendlichen Himmel. Und ich habe entdeckt, dass ich denen danken möchte, die dies alles nach dem Schließen der Tagebaue ermöglichten. Ich danke den Ingenieuren und den Arbeitern vor Ort. Ich danke denen, die hier Gelder sinnvoll für uns Menschen investieren. Eine Leistung mit viel Fantasie und Mut! Und eine klare Botschaft: Respekt vor der Natur für uns Menschen.
Jede Fahrradtour ist für mich ein Abenteuer! Ich fühle mich frei und gesund! Ich erlebe hier eine Welt, die vielen – auch in unserem Land – unbekannt ist.
Und ich habe eine Bitte: Mögen wir alle darauf achten, dass Umweltverschmutzung verhütet wird. Ich störe mich jedenfalls an den lauten und stinkenden Motorrädern und den rasenden Autos. Selbst Fuß- und Radwanderwege werden nicht verschont. Achtlos wird Müll in der Natur hinterlassen. Diese Haltung ist eine Kriegserklärung an die Natur! Das brauchen wir nicht!
Meine nächste »Friedensfahrt« ist gebongt. So wünsche ich Ihnen allen einen erlebnisreichen Frühling.
»kommentiert:« läuft immer donnerstags, 6.50 und 14.45 Uhr, im LAUSITZWELLE Radio über UKW und DAB+ und als Video auch im LAUSITZWELLE Fernsehen in der Drehscheibe Lausitz. Alle Kommentare sind jederzeit bei www.lausitzwelle.de sowie auf youtube.com/LAUSITZWELLE abrufbar.