

Exakt 308 Brückenbauwerke gibt es in der Stadt. Sie in Schuss zu halten kostet Millionen. Im städtischen Haushalt sind in diesem Jahr dafür sechs Millionen Euro eingestellt, der eigentliche Finanzbedarf liegt bei rund 48 Millionen. Fest steht, dass es auf der Augustusbrücke weiter voran geht, die Elbquerung aber nicht 2019, sondern erst 2020 fertig wird. Zu den wesentlichen Arbeiten in diesem Jahr zählen das Freilegen der Pfeilergelenke, der Neubau des Bogens 1, die Sicherung der Brüstung, der Neubau des Straßenanschlusses, die Umgestaltung des Knotens Sophienstraße und der Bau einer festen Fahrbahn für die Straßenbahngleise. Bei der Albertbrücke, die von April 2014 bis August 2016 unter Vollsperrung saniert wurde, werden ab Juni die Brückenunterseite und der Pavillon instandgesetzt. Die Kosten betragen 2,2 Millionen, die Bauzeit soll ein Jahr betragen. Für 1,8 Millionen wird ab Mai der Prohliser Landgraben saniert. Um die Standfestigkeit der Röhre wiederherzustellen, soll ein Glasfaser-Inliner über die Schachtöffnungen eingezogen werden. Das ist ein mit Kunstharz getränkter Schlauch aus Glasfasergewebe, der im Kanal aushärtet und ein Rohr im Rohr bildet. Saniert oder neu gebaut werden außerdem die Brücke über den Tännichtgrundbach, eine Radwegbrücke über den Niedersedlitzer Flutgraben und eine Brücke über den Blasewitz-Grunaer Landgraben.