Königin Silvia von Schweden eröffnete Wohnprojekt in Forst
Gegen 13.30 Uhr traf die Königin im Forster Hof ein. Nachdem sie sich ins Goldene Buch der Stadt Forst eingetragen hatte, hielten sie, Ministerpräsident Dietmar Woidke, Bürgermeisterin Simone Taubenek, Dagmar Klinke, Geschäftsführerin der Forster Wohnungsbau Gesellschaft, sowie Dr. Ursula Sottong ihre Grußworte. Hans-Ulrich Schmidt, Geschäftsführer der Lausitz Klinik Forst sowie der Ernst von Bergmann Care GmbH, stellte das Projekt vor. Unter Nutzung der bestehenden Messinfrastruktur von Strom- und Wasserzählern sowie der Einbindung von Notrufleinen und Rauchmeldern aus jeder Wohnung bringt ein intelligentes Hausnotruf-System mehr Sicherheit in die eigenen vier Wände. Das System erkennt mit Unterstützung durch künstliche Intelligenz (KI) eigenständig Gefahren und ruft automatisch Hilfe. So können Angehörige, Freunde oder Pflegedienste nach dem Rechten schauen.
Nach 2,5 Jahren wurde das demenzfreundliche und hochmodern ausgestattete Wohnprojekt nun offiziell eröffnet. In einem seit zehn Jahren leerstehenden Plattenbau sind zwölf altersgerechte Wohnungen und zwei Wohngemeinschaften entstanden. Für diesen Wohnkomplex wurde der Plattenbau aus den 1970er Jahren, der sich an der Ecke Berliner Straße neben dem Forster Hof befindet, für insgesamt 3,5 Millionen Euro umfassend modernisiert und mit Smart-Home-Technologie so ausgestattet, dass auch Menschen mit einer Demenz dort leben und mitten in der Stadt am Leben teilhaben können. Projektpartner von Smart-City Forst sind die Lausitz Klinik Forst, die Forster Wohnungsbaugesellschaft FWG, die Ernst von Bergmann Care gGmbH und Visality Consulting GmbH. Zudem sind weitere Partner aus den Bereichen Gesundheit, soziale Dienste, Ehrenamt und Kultur etc. in das Versorgungsnetz eingebunden. Alle Netzwerkpartner sind nach Silviahemmet geschult worden. Die Lausitz Klinik Forst ist zudem seit 2022 durch die schwedische Stiftung Silviahemmet zertifiziert, deren Vorsitzende Königin Silvia von Schweden ist. Bereits seit vielen Jahren setzt sich die schwedische Königin für Menschen mit Demenz ein und gründete 1996 die gemeinnützige Stiftung Silviahemmet. Ihr Auftrag ist, das Wissen über Demenz durch unterschiedliche Bildungsangebote und Initiativen zu verbreiten, die Angehörigen zu unterstützen und die Forschung zu fördern.

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