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Neues Wirtschafts-Standbein für Coswig

Coswig. Am 31. März wurde feierlich das Industrie- und Gewerbegebiet Cowaplast freigegeben - erste Interessenten für eine Ansiedlung gibt es bereits.

Feierliche Übergabe durch Oberbürgermeister Thomas Schubert, Bürgermeisterin Friederike Trommer, den Landtagsabgeordneten Dr. Sven Eppinger sowie den ehemaligen Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler (v.l.n.r.).

Feierliche Übergabe durch Oberbürgermeister Thomas Schubert, Bürgermeisterin Friederike Trommer, den Landtagsabgeordneten Dr. Sven Eppinger sowie den ehemaligen Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler (v.l.n.r.).

Bild: Stadtverwaltung Coswig

Am 31. März war es soweit: Die neu entstandene Straße »Cowaplast« sowie das zugehörige Industrie- und Gewerbegebiet wurden feierlich durch Oberbürgermeister Thomas Schubert, Bürgermeisterin Friederike Trommer, den Landtagsabgeordneten Dr. Sven Eppinger sowie den ehemaligen Landtagspräsidenten Dr. Matthias Rößler freigegeben.

Schon lange bestand in Coswig der Wunsch, die Brache des ehemaligen VEB Cowaplast zu entwickeln. Nach intensiver Bauzeit von April 2023 bis März 2025 wurde das Industrie- und Gewerbegebiet nun fertiggestellt – ein bedeutender Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung der Großen Kreisstadt Coswig.

In der Abriss- und Bauphase wurden 10.000 Kubikmeter Erdmasse bewegt, 1.500 Meter Kanäle verlegt, ein Regenrückhaltebecken errichtet, Altlasten saniert sowie eine 850 Meter lange neue Straße gebaut. Die Herausforderungen auf dem alten Gelände der Cowaplast, die Kunstleder, Ledertuch und Wachstuch produzierte, lagen in zahlreichen unvorhergesehenen Überraschungen im Rahmen des Bauprozesses, die in keinem Plan zu finden waren. Dazu gehörten unbekannte Medienleitungen oder Altlasten aus den Betriebszeiten der Cowaplast. Bis Dezember 2025 soll nun das gesamte Projekt abgeschlossen sein, das mit rund zehn Millionen Euro von Bund und Land gefördert wird. Die Stadt Coswig selbst hat rund zwei Millionen Euro in das Projekt investiert.

Mit diesem Gebiet hat Coswig nun einen weiteren Standort, der die regionale Wirtschaft stärken und neue Perspektiven schaffen soll. Die ersten Interessenten aus verschiedensten Branchen gibt es bereits. Die für die Ansiedlung entstandenen Grundstücke haben eine Größe von 2.000 bis 4.000 Quadratmetern. Die Stadtverwaltung nimmt Anfragen gern entgegen.


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