"Laut gedacht!": Bleibt sachlich!
Warum gibt es, je näher wir den Wahlen kommen, immer wieder den Vorwurf des »Populismus«?
Die heutige Nutzung des Begriffs gilt als unpräzise und vorurteilsbehaftet, weil er als »Totschlagargument« genutzt wird, um gegenteilige Meinungen zu diskreditieren - heißt es in einer Definition. Mir fehlt die offene Diskussion um die Sache!
Gerade im Lokalen geht es doch meist nicht um die große Politik. Es müssen Entscheidungen für den Alltag der Menschen getroffen werden: Welche Straße wird saniert, wie entwickeln sich die Kita-Gebühren, wann wird die Schule saniert oder wie unterstützen wir Feuerwehr, Tafel, Sportvereine?
Das geht alle an. Wir brauchen keine Toleranzprojekte an Schulen, wenn diese im Alltag nicht gelebt wird.
Lehrt mehr argumentieren!
Ihre Verena Farrar
verenafarrar@wochenkurier.info