Belastungstest in Bad Schandau früher beendet
Am 1. April startete der Belastungstest der Bad Schandauer Elbbrücke. Dazu rollte ein ferngesteuertes Schwerlastmodul zur Prüfung der Tragfähigkeit über die gesperrte Brücke. Ziel dieser Tests ist es, zweifelsfrei und - deutlich zügiger als bislang geplant - zu klären, ob die Brücke noch einmal geöffnet werden kann. Ursprünglich hatte das beauftragte Büro drei Versuchstage bis einschließlich Donnerstag, 3. April, geplant. Der Versuch verlief aber nach Angaben des Büros schneller als geplant, so dass der Belastungstest schon am 2. April, gegen 17:00 Uhr, abgeschlossen werden konnte. Die Baustelle wird schnellstmöglich abgebaut, die Verkehrseinschränkungen auf Grund des Belastungstests werden sodann wieder aufgehoben.
"Prof. Marx hat mich heute darüber informiert, dass der Belastungstest deutlich zügiger verläuft, als im Vorfeld geplant. Alle der insgesamt fünf vorgesehenen Laststellungen können demnach an den ersten beiden Versuchstagen durchgeführt und heute zum Abschluss gebracht werden. Erfreulicherweise sind keine technischen Ausfälle bei den eingesetzten Fahrzeugen aufgetreten. Es gab keine sonstigen Verzögerungen und - das freut mich natürlich ganz besonders - während des Versuchs sind am Bauwerk auch keine äußerlich wahrnehmbaren kritischen Zustände aufgetreten. Ich danke dem Team, das sehr zügig gearbeitet hat. Ich freue mich, dass damit die Verkehrseinschränkungen für alle Bürgerinnen und Bürger so kurz wie möglich gehalten werden konnten. Die Experten arbeiten jetzt mit Hochdruck an der Auswertung", so Ministerin Regina Kraushaar.
Wie geht es jetzt weiter?
Im nächsten Schritt werden die finalen Ergebnisse des Belastungstests berechnet und den öffentlich bestellten Prüfingenieuren zur Prüfung vorgelegt. Es gilt das Vier-Augen-Prinzip. Sofern die Prüfingenieure die Ergebnisse bestätigen, wird die sächsische Straßenbauverwaltung über die Verkehrsfreigabe der Brücke entscheiden. Diese werden voraussichtlich am Mittwochabend nächster Woche abgeschlossen sein. Am 10. April soll es dazu eine Pressekonferenz geben.
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