

Bis Mitte Mai finden dann an fünf Spielstätten in der Alt- und Neustadt 13 Veranstaltungen statt, sagt die Hauptorganisatorin der Veranstaltungsreihe, Christiane Vogel, auf der Pressekonferenz. Zum Angebot gehören unverzichtbar »Das Besonderes Instrument«, sorbische Musik, Sinfoniekonzerte und Konzerte für Klavier, Orgel sowie Kinder.
Die Eröffnung in der Lausitzhalle übernimmt auch 2025 die Neue Lausitzer Philharmonie und sie begleitet den Cellisten Raphael Hucke. Er ist Ehrenpreisträger des Regionalwettbewerbes »Jugend musiziert« und besucht das Sächsische Landesgymnasium für Musik.
Der Hornist Arthur Klein lernt auch an dieser Schule und gestaltet als Solist mit dem Sinfonischen Orchester Hoyerswerda am selben Ort das Abschlusskonzert, erklärt Christiane Vogel. In der Kulturfabrik (Kufa) spielt unter anderem das Cuarteto SolTango verschiedene Stile dieses argentinischen Tanzes. Die Musiker kommen aus Deutschland, den Niederlanden und Norwegen.
In der Johanneskirche spielt wieder der Orgelvirtuose Matthias Eisenberg. Diesmal präsentiert er Fugen von Bach in einem neuen Arrangement mit dem Arcis Saxophon Quartett aus München.
Das Konzert junger Künstler wird zum Schülerkonzert am Vormittag, das die Musikschule Hoyerswerda im Visavis-Saal nahe der Kufa durchführt.
Das Ensemble Lidova muzika z Chrastu aus Tschechien singt im Schloss auch sorbische Lieder und es geht, wie andere Musiker der Konzertreihe, erstmals an Hoyerswerdaer Schulen. Im Lessing-Gymnasium werden auch Kinder der Zejler-Grundschule das tschechische Ensemble erleben, denn die Jugend soll die Welt der Melodien entdecken. Nur so hat das älteste Musikfest Sachsens eine Zukunft, betont Christiane Vogel.
Sie freut sich, dass Stand jetzt über 50 Prozent der Karten verkauft sind und informiert, dass der Ticketerwerb auch online möglich ist. In Hoyerswerda bringt das Kulturtaxi Gäste auf Wunsch zu den Veranstaltungen.
Der Geschäftsführer der Lausitzhalle, Dirk Rolka, sagt, dass Christiane Vogel vom Team seines Hauses, von allen Spielstätten und verlässlichen Sponsoren unterstützt werde. Für Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh sind »die Musikfesttage ein Baustein, damit die Stadt überregional bekannter wird.«